Hallo Peter,
Wahrscheinlich spricht nichts dagegen, das Backup häufiger als alle 6 Stunden zu erstellen. Ein paar Gedanken dazu:
1. Das Backup läuft vollständig parallel. In dem Moment, in dem das Backup gestartet wird, wird ein Schnappschuss der Datenbank erstellt. Dieser Schnappschuss wird dann gesichert. Alle folgenden Änderungen werden vom Datenbanksystem aufgenommen, d.h. man kann normal arbeiten, sind aber nicht Teil des Backups. Nach Fertigstellung des Backups werden die aufgenommen Änderungen eingespielt und wären bei einem erneuten Backup ebenfalls gesichert.
2. Die Performance von M.2 SSD's schwankt. Ich habe folgende Wert für Schreibvorgänge gemessen (mit dem folgenden Befehl im Terminal "dd if=/dev/zero of=tempfile bs=1M count=1024 conv=fdatasync,notrunc status=progress")
WD Black PCI-E 256 GB (~ 90 €) -> 378 MB/s
Samsung 960 EVO 250 GB (~ 110 €) -> 1.4 GB/s
3. Die Servertools sind mit Appleskript steuerbar. Es gibt einen Befehl, der ein Backup erstellt. Es stehen also alle Wege offen, ein feines Appleskript mit beliebigem Zeitplan zu schreiben. Beim Experimentieren sollte man aber die Auslastung des tomedo Servers im Auge behalten ... werden zu häufig Backups gemacht, kann es passieren, dass das neue Backup bereits beginnt, bevor das alte abgeschlossen ist. Das kann sich hochschaukeln und zum Absturz des Servers führen, wenn alle Ressourcen belegt sind :)
Viele Grüße