Leider haben alle von Ihnen gesendeten Absturzberichte das selbe Muster: Der Absturz wird durch einen Speicherzugriffsfehler tief in einer Apple-Systembibliothek ausgelöst, die für den Netzwerkzugriff bzw. damit zusammenhängende Aufrufe verantwortlich ist ("com.apple.network.connections"). Die Servertools machen in dem Augenblick eigentlich nichts anderes, als diese Bibliothek aufzurufen, z.B. um im Internet nach Updates zu suchen, oder um zu prüfen, ob die Datenbank erreichbar ist, oder eben auf die Datenbank zuzugreifen (z.B. im Zuges eines Backups). Es gibt dafür somit auch nicht wirklich eine Lösung, denn diese Systembibliothek ist für die genannten Zugriffe notwendig. Man könnte höchstens gar nicht mehr aufs Netzwerk oder die Datenbank zuzugreifen (was natürlich schade für alle Anwender wäre, wenn der Server nicht mehr anzeigen kann, dass es Updates gibt bzw. gar kein Backup mehr macht).
Es ist hierbei leider ganz stark davon auszugehen, dass das Ursprungsproblem was die Systembiblilothek zum Absturz bringt in der (virtualisierten) Netzwerkschnittstelle liegt - insbesondere da uns bislang keine anderen Praxen bekannt sind, die das Problem haben. Auch die oben genannten "Schluckauf-Aussetzer" deuten auf genau das hin. Außer regelmäßig die Systemberichte an Apple zu schicken und zu hoffen, dass der Fehler irgendwann behoben wird, fällt mir hier leider auch nicht wirklich eine Lösung ein.
Das Grundproblem hierbei ist aber, dass Apple wenig bis gar kein Interesse hat, die Virtualisierung seines Betriebssystems zu unterstützen... kann man denen auch nicht ganz verübeln, da sie im Gegensatz zu Microsoft ja das Betriebssystem und sämtliche Updates hierfür im Rahmen des Verkaufes eines Mac ohne Zusatzkosten bereitstellen und somit jede Virtualisierung eine Art "Raubkopie" ist an welcher der (arme) Konzern nichts verdient. Es ist hier also eher zu erwarten, dass mit jedem Apple-Update die Virtualisierungen sogar instabiler werden (könnten ja "versehentlich" neue Bugs rein kommen, die nur in einer VM auftreten).
Das soll nicht heißen, dass ich ein Gegner von Virtualisierung bin... ganz im Gegenteil, das macht in vielen Bereichen Sinn, nur halt bei Apple aufgrund der oben genannten Gründe nicht. Gerade deshalb arbeiten wir ja für den tomedo-Server an einer neuen, plattformübergreifenden Version der Servertools, die es erlaubt den Server auch problemlos auf einem Linux- oder gar (😢) Windows-Rechner zu betreiben. Da kann dann auch fleißig und (hoffentlich) problemlos virtualisiert werden - bis dahin können wir aber leider im Bezug auf virtuelle Server nur sehr begrenzt helfen...