N. Alb.
Thema noch einmal nach oben geholt:
Durch Änderung der Dokumentation und Aufklärung aller Mitarbeiter ist das oben beschriebene Szenario seltener geworden, aber leider nicht unmöglich. Die Historie hilft einem gar nicht weiter. Es ging bei diesem Thema nur um die Dokumentationen, die innerhalb weniger Minuten bis max. einer halber Stunde durch mehrere Personen / an mehreren Rechnern bearbeitet werden. Also Historie wertlos. / Exkurs: Jedenfalls finde ich in der Historie nur selten das, was ich suche. Und wo ist die Historie für Custom-Einträge, für BIO, für BES, usw.? Wenn bei uns einer versehentlich eine Körperlänge aus dem BIO-Eintrag löscht, weil er in den Eintrag reinklickt, dann ist die Körperlänge für immer verschwunden.../. Jetzt zur Dokumentation:
> Mein Wunsch: Änderungen an bestehenden KarteiEINTRÄGEN (nicht die komplette Patientenkartei) bitte sperren, wenn an anderen Rechnern der gleiche Karteieintrag geöffnet ist. Lesen natürlich erlaubt!
Auch Hausbesuche oder verschiedene Betriebsstätten waren nicht gemeint, hier ändere ich ja nicht einen bestehenden Eintrag. Da schreibe ich einen neuen Eintrag. Damit dürfte es dort keinerlei Überschneidungen / Probleme geben. Wenn ein Rechner abstürzt, muss ich ggf. den gerade an diesem Rechner geöffneten Eintrag evtl. noch mal über die Historie rekonstruieren. Ist er so neu, dass das nicht geht, dann muss ich ihn eben neu schreiben, aber ein abgestürzter Rechner wird mir ja nicht erst Wochen später auffallen, so dass ich noch schnell nachdokumentieren könnte. Nicht richtig gespeicherte Karteieinträge fallen meist gar nicht auf (hohe Dunkelziffer! ).
Wundert mich, dass hier (fast) niemand anderes das Problem hat: Die MFA1 fängt schon mal mit der Anamnese im Vorbereitungsraum an, lässt ANA-Eintrag offen, da nicht fertig geworden, aber was anderes gerade wichtiger ist. MFA2 setzt Patient ins Sprechzimmer, dort ergänzt sie oder ergänze ich ein paar Minuten später den ANA-Eintrag und klickt/e OKAY. Später wird im Vorbereitungszimmer das ANA-Fenster auch auf OKAY geschlossen, wenn ein anderer Patient aufgerufen wird. Weg sind meine Einträge/ die der MFA2. Klar, hier könnte man fordern, dass MFA1 das ANA-Fenster IMMER bestätigt und schließt. Wenn aber aus irgendeinem Grund das schlicht vergessen wurde, dann sieht MFA2 das nicht beim Umsetzen, da PC gesperrt ist. Wenn der PC früher oder später wieder entsperrt wird, dann kommt es auf den ZEITPUNKT an, wann der PC entsperrt wird, ob dann der ANA-Eintrag mit Enter oder ESC geschlossen werden muss (vor oder nach der Änderung?) WIE SOLL MAN DAS IM ALLTAG UMSETZEN? Im Winter, bei 300 Anrufen, 20 Impfungen, 10 Vorsorgen und zig Akutpatienten und, und, und...
Das Überschreiben passiert ja nicht oft. 1x pro Woche. Aber 1x pro Monat ist schon zu viel. Ich sage nur "Dunkelziffer"!
Macht wirklich jeder von Ihnen eigene Einträge? Also MFA gibt ANA ein, Arzt gibt ANA noch mal als neuen Eintrag ein? Wie? Eintrag duplizieren, dann darin weiter schreiben? Das müllt mir ja die ganze Kartei zu. Kann ich mir nicht vorstellen. Wie soll ich denn eine Anamnese sinnvoll ergänzen, wenn ich wieder von vorne einen Eintrag schreiben muss?
>Zitat J. Zollmann: "Nicht lösbar... gibt's nicht!"
>Zitat mkgpch: "Haben die Einträge einen Timestamp wann sie an einem Rechner geöffnet und wieder geschlossen wurden? Wenn das so ist, und ein offener Eintrag hat ein geschlossen Timestamp der schon vorbei ist, also zeitlich zurück liegt, dann könnte eine Warnmeldung angezeigt werden, dass der Eintrag woanders editiert und gespeichert wurde. Dieser Eintrag könnte sogar zur Auswahl angezeigt werden."
Das klingt doch beides gut!
LV = Leicht verzweifelt, N. Alb
Andreas Cepin
Dass ein Karteieintrag offen bleibt, wenn man sich vom Rechner entfernt geht gar nicht. Wenn man den Rechner verlässt, muß das Detailfenster des Pat geschlossen werden. Eigentlich muß man sich auch abmelden....
Aber damit wäre schon ein Teil Ihrern Probleme gelöst, denke ich.