Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zur Abbildung von geplanten Dosisänderungen im Medikationsplan in Tomedo.
Bei einigen Patienten werden Dosierungen nach einem festen Schema geändert, zum Beispiel:
Prednisolon-Ausschleichschema
Antikoagulation bei Thrombosen, z. B. zunächst Apixaban 5 mg 2-0-2, ab einem bestimmten Datum dann 1-0-1
Hier sehe ich in der Praxis eine relevante Fehlerquelle:
Wenn ein Patient später ein Folgerezept bestellt, bereiten unsere MFAs die Verordnung anhand des Medikationsplans vor. Wird dort z. B. weiterhin Apixaban 2-0-2 angezeigt und die spätere Dosisreduktion steht nur im Freitext, kann es passieren, dass genau diese Dosierung so an die Apotheke übermittelt wird. Der Apotheker weist den Patienten dann entsprechend auf diese Dosierung hin, obwohl eigentlich ab einem bestimmten Datum bereits die Reduktion vorgesehen war. Im ungünstigsten Fall entsteht dadurch eine relevante Blutungsgefahr.
Ich habe mir bisher provisorisch damit geholfen, dass ich:
Apixaban in der höheren Dosierung bis zu einem bestimmten Datum verordne und
zusätzlich ab dem Stichtag nochmals Apixaban in der niedrigeren Dosierung anlege, teilweise sogar von einem anderen Hersteller, um es technisch zu trennen.
Das führt aber regelmäßig zu Rückfragen der Patienten, warum plötzlich zwei verschiedene Präparate im Plan stehen. Außerdem ist das umständlich und erzeugt viele unnötige Aufklärungsgespräche.
Daher meine Frage:
Gibt es in Tomedo eine saubere Möglichkeit, geplante Dosisänderungen oder zeitlich gestaffelte Einnahmeschemata direkt im Medikationsplan so zu dokumentieren, dass sie auch bei Folgeverordnungen eindeutig und sicher berücksichtigt werden?
Mich würde interessieren, wie andere Praxen das lösen, insbesondere bei:
Vielen Dank vorab.