Oliver Hanemann
Bestelle gerade einen neuen eHBA bei D-Trust (ich gehe weg von Medisign).
Während des Vorganges werde ich gefragt, ob ich ein TI-Fernsignatur-Konto anlegen möchte. Damit könne ich angeblich von jedem beliebigen Arbeitsplatz aus (eben auch Home-Office) signieren. Die Einbindung müsse im PVS stattfinden.
Ich konnte bisher keine Informationen dazu im Forum finden. Könnte Zollsoft dazu etwas sagen?
Besten Dank, O. Hanemann
https://www.d-trust.net/de/loesungen/ti-fernsignatur
Marcus Thierfelder
Wir haben das vor ~2 Jahren angetestet. Zu dem Zeitpunkt war es komplizierter einzurichten als die Signatur in tomedo. Eine Signatur hat viel länger gedauert und jede Signatur hätte etwas gekostet. Aufgrund dieser Erfahrungen haben wir davon Abstand genommen. Evtl hat D-Trust aber nachgearbeitet. Das Preismodell müssen Sie sich aber anschauen ... das kommt auf den Konnektorpreis halt oben drauf.
Oliver Hanemann
Hallo Herr Thierfelder,
Danke für die Rückmeldung. Ich habe dann gleich mal bei D-Trust angerufen. Der first-level-supporter hatte leider keine Ahnung davon.
Er riet mir dann, mal eine Mail zu schreiben, die könne ja dann dort intern an die richtige Stelle weitergleitet werden.
Tatsächlich werde ich das dann auch tun. Sinn macht das Ganze ja eigentlich nur, wenn "sign-me" (die das anbieten) und die gematik miteinander Kontakt aufnehmen. Schließlich hat die gematik die TI verbrochen, also sollen die auch die Schnittstelle für die TI definieren und an die Softwarehäuser freigeben. Dann sollte die Implentierung für Tomedo ein geringeres Problem sein. Vorausschauend gedacht (da wir ja in absehbarer Zeit keine Konnektoren mehr haben werden), sollte diese Einbindung ja über das Gateway funktionieren, oder sehe ich das falsch?
Zumindest erstmal Danke und Ihnen ein erholsames Wochenende.
A. Hoffmann
Sehr wichtiges Thema, auch ich möchte endlich ein vollwertiges Homeoffice haben und meine Hausbesuche vor Ort abschließen können - ohne Signaturmöglichkeit außerhalb der Praxis ist die Digitalisierung eine lahme Ente.
JA Wessig
Hallo Herr Hoffmann,
wenn ich die Sache richtig überblicke kann man Ihre Wünsche erfüllen, die hier angesprochene TI-Fernsignatur ist etwas Anderes:
"Die Nutzung der TI-Fernsignatur erfolgt in der Regel eingebettet in ein Praxis- oder Apothekenverwaltungssystem, Krankenhausinformationssystem, Abrechnungssystem oder ähnliche Anwendungen des Gesundheitswesens." (https://www.d-trust.net/de/loesungen/ti-fernsignatur)
Das müsste wohl Tomedo realisieren.
Sie können aber mit einem VPN-System die TI-Signatur von jedem Ort der Welt nutzen - entweder über ein Terminal in einem Netzwerkverbund von Arbeitszimmer und Praxis oder via VPN-Client und Komfort-Signatur über den in der PRaxis steckenden HBA.
Seit dem Wechsel auf das Gateway ist dafür bei mir aber die Auswahl der Redirect-Einstellung für das Kartenlesegerät im Tomedo-Client unter Einstellungen - Kartenlesegerät erforderlich.
Viele Grüße, JA Wessig
A. Hoffmann
Lieber JA Wessig,
danke für Ihre Antwort. Leider haben sich an dem Thema Signieren per VPN bei mir schon mindestens eine Handvoll Experten versucht, einschließlich Zollsofties, und keine Lösung gefunden - zumindest nicht ohne den eHBA in der Praxis stecken zu lassen, was wir nicht probiert haben. Dies sehe ich auch sehr kritisch:Sollte es einem Angreifer gelingen, in mein System einzudringen, wäre ein unbeaufsichtigt steckender eHBA wohl grob fahrlässig. Den eHBA möchte ich schon "am Mann" haben, ein Lesegerät am Heimarbeitsplatz wäre mir deutlich lieber. Ich kann per VPN zwar den tomedo-Client mit dem Server verbinden; das Thema "Terminal in einem Netzwerkverbund" ist bisher aber, wie gesagt, gescheitert.