Hallo Frau Wieder,
Vielen Dank für den Screenshot, das erklärt es.
Ursache:
In Ihrer Praxis wurden praxisspezifische Patientenbeziehungen für Familienverhältnisse angelegt (z.B. Sohn - Vater, Tochter - Vater). Diese Beziehungen sind in tomedo allerdings bereits standardmäßig enthalten und werden automatisch anhand des Geschlechts der beteiligten Patienten aufgelöst. Wird z.B. bei einem Patienten die Beziehung Vater zu einem anderen Patienten angelegt, erkennt tomedo anhand des Geschlechts des Kindes automatisch, ob die Gegenbeziehung Sohn oder Tochter lauten muss.
Da die praxisspezifischen Beziehungen zusätzlich zu den Standardbeziehungen ausgewertet werden, wird die Gegenbeziehung bei jeder Anlage doppelt erzeugt — einmal über die Standardlogik und einmal über die praxisspezifische Definition. In Ihrem Fall löst die praxisspezifische Beziehung Sohn - Vater noch die Doppelung aus.
Folgende Familienbeziehungen sind bereits standardmäßig in tomedo enthalten und müssen nicht als praxisspezifische Beziehungen angelegt werden:
- Ehemann / Ehefrau (↔ gegenseitig)
- Lebenspartner / Lebenspartnerin (↔ gegenseitig)
- Partner / Partnerin (↔ gegenseitig)
- Vater / Mutter ↔ Sohn / Tochter
- Bruder / Schwester (↔ gegenseitig)
- Großvater / Großmutter ↔ Enkelsohn / Enkeltochter
Bei unbekanntem Geschlecht werden automatisch geschlechtsneutrale Bezeichnungen verwendet (z.B. Elternteil, Kind, Geschwister).
Lösung:
Entfernen Sie die praxisspezifischen Patientenbeziehungen, die den oben genannten Standardbeziehungen entsprechen, also Sohn - Mutter, Sohn -Vater und Tochter - Mutter.
Bereits bestehende Doppelungen müssten Sie leider manuell bereinigen. Wäre das bei Ihnen praktikabel, oder gibt es schon massenhaft Doppelungen?
Praxisspezifische Beziehungen sind weiterhin sinnvoll für Beziehungstypen, die über die Standardbeziehungen hinausgehen — z.B. Schwiegervater - Schwiegertochter o.Ä.
Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.