Moin,
da stelle ich doch gerne meinen pneumologischen Rauch-Anamnese-CKE mal zur Verfügung (per Upload im Tauschcenter).
Als großer Fan der Raucherberatung /-entwöhnung würde es mich sehr freuen, wenn die Erfassung des Tabakkonsums in der Praxis zu einer höheren Frequenz von (grundsätzlich sinnvollen) Raucherberatungsgesprächen führen würde. Wenn man die (oft an ihrer Situation leidenden) Raucher nicht schulmeisterlich belehrt, sondern ihnen sinnvolle Vorschläge / Hilfsangebote unterbreitet, kommen oft für beide Seiten befriedigende Ergebnisse zustande. Gerade Raucher, die ein offenes Ohr für das Lungenkrebsscreening haben, sind für Angebote zur Raucherentwöhnung besonders empfänglich (window of opportunity: Williams et al. Immediate smoking cessation support during lung cancer screening: long-term outcomes from two randomised controlled trials. Thorax thorax-2023-220367 (2023). doi:10.1136/thorax-2023-220367)
Im Customkarteieintrag werden alle Informationen gesammelt und (ganz ohne KI...) ausgewertet, um die Pack years exakt ausrechnen zu können. Es wird ein "Brief-tauglicher" Karteieintrags-Text erstellt. Auch die Beurteilung, ob die Kriterien für die Teilnahme am Lungenkrebsscreening erfüllt sind, erfolgt automatisch. Es wird auch berücksichtigt, dass ein Wert für "Pack years" nur angegeben wird, wenn als dauerhaft genutztes Tabakprodukt "Zigaretten" angegeben wurde.
Wenn man möchte, kann man auch einen vorgefertigten Zusatz-Text für eine ICD-Diagnose F17.1 oder F17.2 nutzen in dieser Form: Tabak-Abhängigkeit (bis 2023, kumulativ 45 pack years).

Durch Vorbefüllung mittels Daten aus Patientenformularen kann man auch das Erfassen der Daten "Automatisieren" (=Patient macht diese Arbeit selbst...). Z.B. mit $[formularEintrag PatF-Erstananmnese ZigarettenProTag N]$
Wenn der Customkarteieintrag A-RAUCH neu angelegt wird, werden alle Felder mit den letzten Inhalten befüllt, was eine Anpassung der Raucheranamnese bei Wiedervorstellung erleichtert.
Im unteren Abschnitt des CKE finden sich Buttons zum Starten von einfachen Aktionsketten, die die Diagnose F17.1 (normaler Raucher), F17.2 (Abhängigkeitssyndrom) oder F17.1Z. Diese Differenzierung lässt sich naturgemäß nicht automatisieren und muss daher manuell ausgewählt werden.
