Michael Wagner
Ich glaube, diese Ansage war längst überfällig, dass die Einflussmöglichkeiten Ihres IT basierten Wissens und Könnens - kurz Ihrer Expertise spätestens da zum Ende kommt, wo der Monopolanbieter der so genannten sicheren Datenverbindung - d.i. ja wohl die gematik - Sie mit seinen intransparenten Vorgaben und Dysfunktionalitäten bzw. selbst nicht zu verantwortenden bugs alleine lässt beziehungsweise weiterhin die Zuständigkeit auf Sie von tomedo zu verlagern sucht. Ich meine, es ist an der Zeit, sich gegenüber dieser Institution deutlich, wie heißt das Zauberwort "selbst wirksamer" als bisher aufzustellen und klar und deutlich zu machen, zu sagen, dass diese Art, ein gesamtes aus ärztlichen wie nicht ärztlichen Therapeuten und anderen Dienstleistern Teilnehmern dieses Gesundheitssystems, vollständig mit dieser zeitfressenden und kostenintensiven Art, einen Servicedienst nicht zu erbringen im Stich zu lassen und weiterhin an unrealistischen Fristen festzuhalten, die den fehlerfreien Einsatz im Praxisbetrieb erwarten, ein Unding ist, dem sich diese vereinte Anwender und Leidensgemeinschaft deutlicher als bisher entgegenstellen sollte. Ich fühle mich zwischenzeitlich komplett abgehängt, auch wenn ich in Einzelfällen - nach fünf oder sechs Versuchen die Karte einzulesen, d.h. auf dem Monitor dann irgendwann die erwünschten und benötigten Versicherungsdaten des Patienten zu erkennen, dass dies ein absolut vom Zufall gesteuertes Va Banque Spiel geworden ist, das mit einer verlässlichen Dienstleistung zu lasten der gesetzlichen Krankenversicherung in keinster Weise vereinbar ist. Ich frage mich jedenfalls heute, warum ich mich nicht dem Kreis, dem sicher überschaubaren Kreis der Totalverweigerer der TI rechtzeitig angeschlossen habe: Was sind schon die 3 % als Sanktion verhängten Honorareinbußen gemessen an dem nicht bezahlten Zeitaufwand, den ich mit irgendwelchen Serviceterminen in irgendwelchen Warteschleifen außerhalb des Praxbetriebs zu erbringen habe.. Wie also sich wehren gegenüber die völlig in transparente und unzumutbare Vorgabe des Monopolanbieters der gematik. Wir tun es die Betreiber und Nutzer der anderen großen Praxisverwaltungssysteme: welche gerichtliche Instanz ist in diesem Falle zuständig, um diesem Wahnsinn Einheit zu gebieten? M. Wagner
Tilman Hesse
Ich möchte kurz allgemein antworten.
Für alle TI Probleme bei unseren Kunden sind wir die Ansprechpartner.
Wir können Probleme analysieren und mit Hilfe unserer Zulieferer bearbeiten. Die Störung des VPN TI von Anfang der Woche ist dafür ein gutes Beispiel. Wir haben das Thema gemeinsam mit dem Zulieferer analysiert und waren so an der Entstörung beteiligt.
Es kann sein, dass wir auf Netzwerkbetreuer verweisen müssen oder auch auf den Internetanbieter. Es sollte aber immer möglich sein, konkrete Schritte zu einer Entstörung zu benennen oder zu unternehmen. Einen zentralen ePA-Ausfall können wir nicht direkt lösen. Aber an der allgemeinen Zuverlässigkeit für unsere Praxen haben wir großes Interesse und arbeiten täglich daran.
Michael Wagner
Danke für diese Antwort, Herr Hesse. Wir sprechen uns also dann morgen im Laufe des Nachmittags, Um zu schauen, ob sie noch was für mich tun können.. Heute Abend ging es in der Gruppe mit den sieben Teilnehmerinnen. Erstaunlich gut: es ist diese fehlende Verlässlichkeit das System des einen - das mich - so unter Druck setzt.