Burckh. Schürenberg
Muß ein Server-MacOS-Update eigentlich immer von einem Servicepartner vor Ort durchgeführt werden oder geht das auch alleine bzw. mit welchem Risiko? Herzlichen Dank!
Johannes Stößel
Ich habe das schon mehrfach selbst gemacht - wir haben keinen Servicepartner - hatte bisher keine Probleme. Ich habe vorher ein TimeMachine-Backup gemacht und dann geupdatet. Bisher aber nur auf Sequoia.
Dirk Küpper
Bevor man ein Systemupdate an der ersten Stelle macht (zum Beispiel macOS 14.x.x auf macOS 15.x.x), ist es wichtig ein vollständiges Backup zu haben! Zu klären ist, ob alle Funktionen auch mit einem neueren macOS System klappen oder nicht. Wenn nein ist vom Update erst mal Abstand zu nehmen und zu klären wie man das ans laufen bekommt, wenn man ein Update ausführen möchte oder muss. Wenn man sich da auskennt und alles getestet hat, kann man ein Update wagen. Man muss tatsächlich schon wissen was man da macht und wie man zurück kommt, wenn es nicht funktionieren sollte!
M. Lange-Grumfeld
So wie von Herrn Kuepper geschildert, würde ich das auch einordnen.
Ich mache das prinzipiell selbst. Allerdings bin ich auch sachkundig. Ergo, hat man zwei linke Hände oder nutzt die Tastatur primär als Krümelunterlage, sollte man das vielleicht besser von jemanden machen lassen, der sich damit auskennt. Auch sollte man Updates immer nur zu definierten Servicezeiten machen und das entsprechend planen. Dazu gehört auch ein Fallback-Szenario (Stichwort: Was mache ich, wenn was schief läuft und wie komme ich dann möglichst ohne Panik schnell wieder in einen normalen Betriebsmodus). Das Backupm hilft. Jedoch sollte das Backup dann auch rückspielbar sein. Erstes macht zumeist jeder. Letzteres wird eher selten bis gar nicht geprüft. Getreu dem Motto: Wird schon passen. Und wenn nicht? Dann ist Käse.
Bei Apple ist es auch - im Gegensatz zu allen anderen - prinzipiell wesentlich stabiler bzw. eigentlich zu 99% unfallfrei. Nichtsdestotrotz kann es auch hier mal zu Problemen kommen. Ich würde daher vielleicht nicht gleich am Tag der Update-Veröffentlichung updaten, sondern ein, zwie Tage später. Grundsätzlich gilt auch, vorher mal recherchieren, ob bereits Probleme bekannt sind.
Dr.Christoph Hainich
Dito. Serverrechner mit Tahoe sorgen sowieso für Kummer mit Fremdsoftware (bei mir besonders Horos), Der Rückmarsch nach Sequoia - so man denn mit dem System dahin zurück will - ist auch nicht trivial: Um das Betriebssystem lauffähig neu zu installieren, braucht es auf Intel-Rechnern zunächst Sequoia 15.7.1, der Installationshelfer, der die besonders geschützte Systemteilpartition wieder aktiviert, versagt bei 15.7.2 und 15.7.3. Über den Updatemechanismus kann man nach erfolgreichem Booten dann die aktuellste Sequoia-Version 15.7.3 über die Systemeinstellungen laden.
Grüße aus dem wilden Harz