Hallo,
ich stehe vor einem ähnlichen Problem und habe es aktuell über die Anlage eigener GOÄ-Ziffern gelöst. Diese lassen sich besser steigern oder auch mindern. ausserdem kann ich "Konflikte erzeugen" um Doppelabrechnung zu vermeiden.
Der Leistungskatalog Arbeitsmedizin hat aus meiner Sicht einen gravierenden Nachteil:
Man kann umsatzsteuerpflichtige und nicht umsatzsteuerpflichtige Leistungen nicht mischen.
Das bedeutet, wenn ich z. B. ein kundenspezifisches Profil anlegen möchte, funktioniert das nicht, da ich keine arbeitsmedizinische Vorsorge mit einer Eignungsuntersuchung kombinieren kann. Zumindest bei mir und meinen Kunden ist das Modul daher so gut wie nicht nutzbar.
Warum ich das Modul trotzdem für sehr sinnvoll halte:
- Möglichkeit, kundenspezifische Preise zu hinterlegen
- „Leistungspakete“ zu schnüren, was in der Praxis häufig erforderlich ist
In einer idealen Lösung könnte man diese Pakete zusätzlich den Arbeitgebern und dort den Abteilungen zuordnen, um sie in der „Verwaltung Arbeitsmedizin“ als Schnellauswahl oder sogar über eine Aktionskette den einzelnen Beschäftigten zuzuordnen.
Ich habe das Modul getestet und mir die Mühe gemacht, Vorsorgen mit ihren Einzelleistungen als Leistungspaket anzulegen. Wenn man diese wiederum als Kundenprofile hinterlegen könnte und sich dadurch Doppelleistungen eliminieren ließen, wäre das extrem hilfreich. Grundsätzlich bietet das Modul viel Potenzial, auch wenn es vermutlich nicht im aktuellen Entwicklungsschwerpunkt liegt.
Mein Verbesserungsvorschlag:
Es sollte möglich sein, Leistungen mit und ohne Umsatzsteuer zu mischen. Zur Vereinfachung könnte man die Regel anwenden:
Wenn bei einer Person sowohl umsatzsteuerpflichtige als auch umsatzsteuerfreie Leistungen zusammentreffen, gilt für alle Leistungen die Umsatzsteuerpflicht.