Guten Tag,
was ist die sinnvollste Möglichkeit bzw. Best-Practice-Empfehlung, um im Notfall zu kontaktiernde Angehörige o.ä. in der Patientenkartei zu hinterlegen?
Mir ist bewusst, es gibt das NFDM. Jedoch ist das für unsere Zwecke völlig 'drüber'. Es ist auch nicht Aufgabe der Fachärzte dies zu befüllen. Jedenfalles werden wir jetzt nicht dafür extra einen separaten (abhörsicheren und mit Feuerlöscher ausgestatten?) Raum freiräumen, nur damit dort streng vertraulich Oma Erna ihre NFM-Daten nach Vorgaben der gematik eingeben kann. ;-)
Natürlich kann ich mir in der Patientenkartei unter den Kontaktdaten weitere Telefonnummern hinzufügen und diese mit "Mutter", "Schwester" oder "Betreuer" kennzeichnen. Aber ist das so der Königsweg? Ich frage, weil Tippfehler durch die MFA dann vorprammiert sind (Stichwort: "Bruder" vs. "Bruda" vs. "Bro").
Im Online-Handbuch finde ich zu dem Aspekt leider nichts. Parameter aus dem NFDM kann ich mir zudem auch nicht per Anzeige in die Kartei packen (wo ich als Arzt oder MFA danach üblicherweise suche).
Sicherlich bin ich weder der erste noch einzigste mit dieser Fragestellung. Daher würde mich interessieren, es andere machen und was die offizielle Empfehlung von zollsoft hierzu ist. @zollsoft: Stehen "Bruder" und "Bro" dann in zwei separaten Tabellenspalten in der Datenbank (womit die Datenbank mit jedem Eintrag immer größer wird) oder stehen "Bruder" und "Bro" dann jeweils in einer Spalte n+1 neben anderen Parametern?
Im voraus vielen lieben Dank für Input hierzu.