Liebes Tomedo-Team,
seit einiger Zeit zickt das 2nd-Level Backup (wieder) herum. Es startet korrekt, bringt keine Fehlermeldung sondern läuft für Stunden (tatsächlich für auch Tage). Als einziges findet man im "Log die Warnung: Kann die zu findenden Daten nicht ermitteln. Siehe DEBUG-Ausgabe!"
Was den Fehler noch nerviger macht, ist, dass man den Backup-Prozess nicht abbrechen kann. Zwar erhält man nach Einloggen, "Abbrechen" drücken und Bestätigung der Nachfrage die Information, dass ein entsprechendes Signal gesendet wurde, allein das scheint keine Wirkung zu haben: Die Aktionsanzeige verschwindet nicht, und 'lsof' zeigt weiterhin den Zugriff eines Java-Prozesses an.
Durch ein brutales kill -9 kann man zwar die Servertool neu starten (und damit den Zugriff , ohne dass der Server heruntergefahren wird, aber mitunter wird ein erneuter Zugriff gestartet. Wenn man den ganzen Server (Rechner) neu startet, verschwindet das Problem, taucht aber zuverlässig wieder auf.
Ich überlege, die Tomedo-2nd-Level-Sicherung durch einen einfachen cron-Job mit cp oder rsync zu ersetzen, will aber vorher noch schauen, ob das Problem andernweitig zu lösen ist. Dazu ein paar Fragen:
- Wie kann man einen bestehenden Backup-Versuch zuverlässig beenden?
- Wo finde ich die in der Warnung erwähnte DEBUG-Ausgabe?
- Was ist aus Tomedo-Backup-Sicht der genaue Unterschied zwischen einem Netzlaufwerk und einer extern Festplatte? Nach einem erfolgreichen Mounten, dürfte da doch kein Unterschied bestehen, oder?
- Was ist mit der im Log angegeben Größe Puffer gemeint? Die größe eines Caches zum kopieren oder die Differenz zwischen zur Verfügung stehendem und benötigtem Speicherplatz? Im zweiten Fall wäre die Angabe grob falsch.
Als Zusatzfrage, rein aus Neugier: Warum wurde eigentlich von der Sync- auf eine Java-Lösung umgestellt?
Mit freundlichen Grüßen,
M. Werner