Das ist in der Tat eine äußerst ärgerliche Situation – vor allem bei laufendem Betrieb und der Komplexität mehrerer Betriebsstätten. Niemand möchte so etwas erleben, gerade nicht mit OP-Beteiligung.
Aus meiner Erfahrung mit tomedo – inzwischen über fünf Jahre – kann ich mir nur schwer vorstellen, dass ein solcher Eingriff ohne konkreten Anlass oder Rücksprache erfolgt. Vermutlich gab es entweder eine technische Störung, eine sicherheitskritische Maßnahme oder ein Missverständnis im Ablauf.
Gerade weil ein solcher Fall mit großem Aufwand und verständlichem Ärger verbunden ist, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie ein paar Informationen zur Einordnung geben könnten:
- Ging dem Eingriff eine Supportanfrage oder ein Ticket voraus?
- Wurde ein Wartungsfenster angekündigt oder gab es eine spontane Rückmeldung seitens des Supports?
- Handelte es sich möglicherweise um einen systemkritischen Eingriff an der Nebenbetriebsstätte?
Ich halte es für wichtig, dass solche Situationen – so unangenehm sie auch sind – nicht nur Raum für Frust bieten, sondern auch eine Gelegenheit zur Verbesserung darstellen. Je mehr wir über die Umstände wissen, desto besser lassen sich vergleichbare Ausfälle in anderen Praxen vermeiden.
Ich selbst erinnere mich noch an die IT-Umstellung bei der apoBank vor einigen Jahren – dort war tagelang niemand erreichbar. Das war ein Musterbeispiel dafür, wie stark IT-Ausfälle alle Beteiligten belasten können.
Umso wichtiger erscheint mir eine offene Rückmeldung zu den konkreten Ursachen – damit wir als Anwender wie auch das tomedo-Team daraus lernen können.