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Feature Request: Custom Karteieintrag und Formular "Bereich drucken wenn befüllt"

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Ich schreibe es hier noch mal damit es nicht untergeht. Für Etikettendruck aber sicher für andere Drucke sinnvoll wäre die Option: pro Block "nur drucken wenn befüllt". Pro Zeile geht nicht weil dann trotzdem sinnloserweise unbefüllte Etiketten gedruckt werden.

Das ist nur eine Idee wie man es lösen kann. Ob es jetzt bestimmte Trennzeilen sind zwischen denen ein User-Eintrag stattfinden muss oder ein Platzhalter einen Eintrag ungleich "leer" haben  muss, um gedruckt zu werden oder anders gelöst wird ist im Prinzip egal.

Anders wüsste ich nicht wie man eine bestimmte Anzahl an Etiketten drucken lassen kann ohne welche zu verschwenden.
Gefragt 1 Feb von Peter Balogh (21,170 Punkte)

8 Antworten

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Lieber Herr Balogh,

genau dies habe ich mir in diesem Post schon gewünscht:

https://forum.tomedo.de/index.php/12517/direktdruck-verschiedener-custom-formulare-aus-karteieintragstyp?show=12517#q12517

Ich vermute, dass dies für alle schneidenden Fächer relevant ist. Mit einer  - aus einem Karteieintragstyp heraus - direktdruckfähigen Komponente wäre uns allen maximal geholfen. Den kleinen Fächern mit hoher Schnittanzahl und genauso den großen Chirurgiefächern wie Ihrem mit vielen zugeschnittenen MKC Präparaten...

Wie macht es denn die Derma-Zollmann-Mutterpraxis? Die müssten doch auch pro Woche mehrere hunderte Histopräparate generieren??? Töpfen beschriften, Histoscheine befüllen...

Etiketten zu verschwenden, wirtschaftlich keine gute Idee. Außerdem erhöht es die Fehlerquote eines Falschaufklebens enorm.

Matthias Schiller

Beantwortet 1 Feb von M-C Thode (1,130 Punkte)
Na wenn Zollsoft nichts brauchbares entwickelt verschwenden die Angestellten dort  auch die Zeit damit Namen und Geburtsdatum des Patienten auswendig zu lernen. 10 Röhrchen *seufz*. Ich bin froh das nicht selbst machen zu müssen.

Mein Traum Wäre Histoschein-Formular ausfüllen das wir schon haben und dazu werden die Aufkleber gedruckt. Jetzt kein Utopischer Wunsch oder?
Es muss meinetwegen ja kein Karteieintragsformular sein... Ein "Formular" das zugleich den Histoschein und die Etiketten druckt, wäre der Clou schlechthin. Und wenn dieses Formular noch Daten aus einem OP Bericht ziehen könnte, dann wäre das mega.

Namen und Geburtsdatum muss man nicht auswendig lernen. Ein Customformular mit Patientendaten kann man ja super leicht generieren und per Direktdruck ausdrucken lassen. Nur individuelle Einträge muss man/frau sich merken
Wie machen es denn die andern AIS? Haben die ein OP-Histo-Modul?
Klar lernt man Namen und Geburtsdatum auswendig wenn man es 10 x schreibt.

Achso ganz per Hand...smiley

Machen wir auch so derzeit. Suche ja nach einer geeigneten Methode.
Tomedo braucht ein Labelprint Modul das Textbausteine z.b Name Geburtsdatum und Variablen verarbeiten kann wenn ungleich " " aus Formularen und Karteieinträgen heraus.
Das kann es. Wir nutzen ein Customformular mit Variablen aus Patientendaten bzw Inhalten von Karteieintragstypen... Diese Etiketten liegen als Icon in der Menüleiste und werden von dort aus im Direktdruck auf dem Labelprinter ausgedruckt. Vielleicht sollten Sie sich das mal per Teamviewer bei uns ansehen...
Was es nicht kann, den Direktdruck direkt aus dem Karteientragstyp
Ich schaue es mit gerne an. Oder sie drehen ein screen Video für alle. Quicktime schneidet mit.
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Nach all der Diskussion verstehe ich jetzt was das Ziel der Aktions sein soll. Labels für den Laborauftrag. Bevor ich bei den Customsachen etwas ändere, beschreibe ich mal kurz - wie gewünscht - wie das unsere Testpraxis macht. (Subjektive Wertung meinerseits: Die machen das sehr professionell!)

Alle Laboraufträge die an ein Labor gehen (egal ob Histo oder Blut oder was auch immer) wird gleich behandelt. Am Anfang steht das Klebchenzettel. Das kommt mit vielen anderen solcher Klebchenzettel in einer Box vom Labor. Was ist drauf? Eine Anzahl von vielen gleichen Klebchen (zumindest gleiche Information, 2 untersch. Größen), welche man beliebig rumkleben kann (auf den Überweisungsschein, auf Röhrchen eins, ins Laborbuch, auf Röhrchen 2, Büchse 5, auf den Patient, ins Stickeralbum ...). Dann wird etwas vom Patienten abgenommen (Haut, Blut, sonstiges), welches in das belabelte Röhrchen/Büchsen kommt, gleichzeitig wird das Laborbuch befüllt und der Überweisungsschein in tomedo erstellt, ausgedruckt und das Klebchen aufgeklebt.

Jetzt passiert noch etwas magisches: Das Personal nimmt einen Barcodescanner und richtet das auf das Klebchen, denn (aufpassen) in tomedo ist ja noch der Überweisungsschein offen. Wenn da der Cusor im Auftragsfeld steht kommt die Auftragsnummer wie von Geisterhand in die Überweisung und den damit verbundenen Laborauftrag (wurde automatisch bei Überweisungsanlage mit angelegt), wodurch die Befundzuordnung automatisch passieren kann.

Jetzt kann man sagen: Ja da bleiben viele Klebchen übrig. Das ist natürlich richtig! Aber es ist absolut Narrensicher, keine Verwechslung wenn man es richtig macht. Und die Klebchen sind kostenfrei, weil die vom Labor kommen. Ergo: Labeldrucker nicht notwendig.

Beantwortet 2 Feb von Marcus Thierfelder (23,200 Punkte)
Ein Labeldrucker ist ja trotzdem notwendig, so ein Aufkleberblatt durch einen Laserdrucker zu jagen klappt nicht immer und verklebt dann innen und muss zum Service. Was ist das für ein Drucker?

Also für uns ist der Aufkleber nicht geeignet weder im Steri noch für Histopräparate zum bekleben der Röhrchen. Wir brauchen meist 5 Klebchen damit würden wir genau die Hälfte der Aufkleber wegschmeissen. Auch nicht akzeptabel. Wir wollen tatsächlich auf Zebras drucken.

Wir haben mit dem Labor wenig zu tun ausser selten Abstriche. Ich kann auch keine Klebchen vom Labor die ich umsonst bekomme auf Histotöpchen der Pathologen kleben. Das macht man nicht, dafür schicken die nicht die Aufkleber.

In unserem Fall muss das magische umgekeht laufen: wir beschrifften den Histozettel in Tomedo und der Labeldrucker spuckt die notwendige Anzahl der Aufkleber nummeriert mit Name und Geb. Datum aus und zusätzlich druckt der Kyocera oder Brother den Histozettel aus.

A1. RS (Randschnitt) nach lateral

A2. RS zur Nase

A3. RS zum Kinn

A4. RS zum re, Ohr

A5. HP (Hauptpräparat)

Histozettel und Aufkleber 1-5 wird gedruckt mit A1-A5 Name Geb. Datum.

Der Zettel kommt so wie ich ihm im oberen Bild kopiert habe vom Labor. Der muss nicht von der Praxis bedruckt werden.

Wenn Sie einen Zebra Labelprinter haben, dann drucken Sie doch jedes Label einzeln (Zumindest macht unser Labelprinter das so) Da können Sie das Formular einfach 5mal drucken. Dafür gibt es sogar eine eingebaute tomedo option. Oder wenn eine Nummerierung wichtig ist, dann ein Formular mit 5 Seiten.
Ein als Stickeralbum geführtes Laborbuch in einer papierlosen/digitalen Praxis...
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Ne, das meine ich nicht.

1. Ich fülle mein Karteieintragstyp OP-Bericht für z.B. 4 Stellen aus. (es gibt je nach Anzahl der OP-Stellen bei uns bis zur 8 Karteieintragstypen OP-Berichte, weil es ja keine IF-Funktion gibt)

Dann drucke ich mit der Maus auf das Icon HistoG_bef_4, damit mir mein Customformular Histoschein mit 4 Op-Stellen automatisch aus den Einträgen des OP-Berichts befüllt wird.

Es öffnet sich mir mein Histoschein, auf dem ich noch Dinge nachtragen kann wenn ich möchte. Diesen Schein drucke ich dann auf dem Laserdrucker aus und speichere ihn in der Akte.

Dann möchte ich noch Klebeetiketten ausdrucken, die auf die Histotöpfchen kommen und ebenfalls eine fortlaufende Nummer passend zu der Nummerierung auf dem Histoschein haben, dann die Lokalisation und die Patientendaten enthalten. Das Etikett will ich nicht mehr als Vorschau sehen, deswegen kommen diese Etiketten nach drücken der Icons HiE1-(4), HiE2-(4) HiE3-(4) HiE4-(4) im Direktdruck aus dem Etikettendrucker.

Weil dies alles einfach ist, sieht das innerhalb von wenigen Sekunden genau so aus:

Leider gibt es jetzt 8 OP-Berichte (weil wir nicht mehr als 8 Stellen operieren), 8 Histoscheine und 36 Etiketten. So viele Icons haben aber nicht in der Symbolleiste platz. Ich weiß auch, dass sich der Durchschnitt der OP Stellen zwischen 1-4 bewegt. Die höheren brauchen wir nicht so oft.

Wenn aber Herr Balogh seine MKC-Präparate selber zuschneidet, dann hat er viele Präparate mit sehr vielen individuellen zu generierenden Aufklebern. Damit auch viele verschiedene Dokumente, die er befüllen will. Und dadurch entsteht bei uns ein Wust von 56 verschiedenen Customformularen und auch Karteintragstypen.

Schöner wäre doch: Ein OP Bericht egal wie viele Stellen, ein Histoschein, ein automatisiertes Klebeetikett.

Ich hoffe, mein Wunsch wird dadurch verständlich. Ein schönes Wochenende

Matthias Schiller

Beantwortet 2 Feb von M-C Thode (1,130 Punkte)
Bin auch für automatisches Etikett aus Variablen in einem Formular/Karteieintrag. Weil das Etikett eigentlich nicht ein Formular oder Karteieintrag sein soll sondern nur eine Begleiterscheinung eines anderen Formulars/Karteieintrages.
Ich brauche die Etiketten so wie bei Herrn Schiller, Lokalisation nicht die steht auf dem Histoschein. Ich muss manchmal A1-A10 und B1-B10 machen bei mehreren Tumoren.
Herr Schiller,

Sie haben absolut recht. Genau das haben wir besprochen, das ist ein Ticket und das wird gemacht werden (in dem Fall: ein Knopf um ein Customformular/Forumular aufzurufen).

Alle weiteren Sachen a la "Formularbereiche ausblenden" etc von Herr Balogh halte ich für überflüssig (Das verwirrt doch die Anwender). Entweder man nutze einen Labeldrucker (da kommt genau ein Label raus) oder man nutzt den umgekehrten Weg von der Praxis Zollmann (so das Labor das mitmacht) und nimmt die Klebchen vom Labor.
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Und unser Blut/Mikrobiologieauftrag läuft über Limbach genau so: Ich wähle aus und zuletzt kommen dann die richtigen Laborauftragsscheine aus dem Laserdrucker und die Klebeetiketten aus dem Etikettendrucker. Scannen müssen wir da nichts mehr... Und ungenutzt müssen wir auch nichts wegwerfen...

Beantwortet 2 Feb von M-C Thode (1,130 Punkte)
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Herr Thierfelder, Formularbereiche ausblenden hat mit dem Etikettendruck nichts zu tun. Tomedo hat in seinen Formularen und Karteieinträgen keine Möglichkeit bei Nichteingabe oder bei der Auswahl von "das ist jetzt sowas von wurscht bei diesem Patienten" einer Abfrage diese nicht in die Kartei zu setzen. Stattdessen wird der Karteieintrag zugemüllt. Schauen Sie sich doch bitte den Op Bericht von Herrn Schiller an: abgesehen dass er auch kein ansehliches Layout hinbekommt: da sind 4 Exzisionen. Meistens braucht er nur 1 oder 2. Die anderen muss er dann aus der Karteikarte rauslöschen weil Tomedo den Eintrag mit Exzision 2 und 3 zumüllt. Wie schön wäre eine Checkbox vor 2., 3. und 4. die die passage bis zum nächsten Trenner ausgegraut lässt solange Herr Schiller diese nicht aktiviert. Hat er nur eine Exzision gibt er nur diese ein, hat er zwei dann aktiviert er die Checkbox vor 2. und kann diese befüllen. Nach OK wird dann aber 3. und 4. nicht in die Kartei geschmissen.

PS: Aber gut ausgeblendetes würde auch keine Etikette erzeugen insofern hat es schon etwas damit zu tun.
Beantwortet 2 Feb von Peter Balogh (21,170 Punkte)
Bearbeitet 2 Feb von Peter Balogh
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Das ist ein Ticket und das wird gemacht werden (in dem Fall: ein Knopf um ein Customformular/Forumular aufzurufen).

Was soll das konkret sein? Ich hätte ja gerne einen Etikettendruck parallel zum Dokumentdruck. Ich finde das wäre am sinnvollsten.

 

Beantwortet 2 Feb von Peter Balogh (21,170 Punkte)
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Ich denke wir reden immer noch aneinander vorbei (bis auf die Sache mit dem offenen Ticket)

Unser Histolabor hat keine Barcodes. Dann müssten wir anfangen dort welche herzu bekommen um jeweils Barcode Pärchen zu kleben: je OP Stelle eines auf den Histoschein und eines auf den Gewebetopf. Vom Histolabor werden wir keine vorgefertigten Barcodes bekommen.

Histologisches Gewebe muss nur einmal zugeordnet werden. Aber aus dem Blut kann man gleich zig verschiedene Analyte generieren. Hier eignet sich ein Barcode besser...

Peter Baloghs Idee mit dem Ausblenden gefällt mir. Das macht die Dokumente ich der Kartei übersichtlicher... Und behebt das Problem der Multidokumente und seiner unberechenbaren Anzahl an Gewebeproben...

Herr Balogh, das war viel Arbeit, dass der Mittelblock des OP Berichts so aussieht... ich bin ganz zufrieden mittlerweile ☺️
Beantwortet 2 Feb von M-C Thode (1,130 Punkte)

 das war viel Arbeit, dass der Mittelblock des OP Berichts so aussieht.

Und genau das ist das Problem. Evident hatte einen Baukasten mit Dropdowns aktivierbaren und deaktivierbaren Zeilen, alles auf dem Raster verschiebbar, da wären sie baff. Im Variablen-Handling ist Tomedo vorne was Custom-whatever angeht. Und natürlich auch insgesamt.

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Derzeit blenden meine Angestellten Zeilen aus, hier ein Bild davon, eine Behandlungsanleitung nach einer OP. Nicht sehr sexy. Mit einer Checkbox zum ausgrauen und einblenden wäre das kein Problem.

Beantwortet 5 Feb von Peter Balogh (21,170 Punkte)
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